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RECHERCHE

Was ist dran an Phytohormon-Therapien?

Nach den abschreckenden Ergebnissen amerikanischer Studien mit Hormonersatztherapien (HET) bei Frauen rücken die Phytohormone ins Blickfeld. Können sie ein Ersatz für gefährliche synthetische Hormone sein?

PB-HW - Kurzfassung

Die Angst geht um. Frauen in aller Welt sind tief verunsichert. Fördern synthetische Hormone, die einer vorzeitigen Alterung und Beschwerden der Wechseljahre vorbeugen sollen, das Brustkrebsrisiko?

In Deutschland werden erst jetzt Studien vorbereitet, bislang verließ man sich weitgehend auf US-Untersuchungen. Und das, obwohl sich seit den 80er Jahren die Verschreibung synthetischer Hormone verzehnfacht hat.

Einer neuen Umfrage zufolge (Juli 2002) vertrauen 40 Prozent der Frauen inzwischen lieber natürlichen Produkten. Die Arbeitsgemeinschaft angewandte Phytoöstrogene (ArGePhyt) geht davon aus, daß sich dieser Trend künftig noch verstärken wird. Der Ulmer Professor Dr. Alfred Wolf, international renommierter Fachmann auf dem Gebiet der gynäkologischen Endokrinologie, erklärte: „Den Phytohormonen gehört die Zukunft!“

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Als wichtigste Quelle für Phytoöstrogene kommen nach übereinstimmender Meinung der meisten Fachleute vor allem Sojaflavone in Frage. Bei der Theiss-Forschung in Homburg/ Saar werden auf dieser Basis bereits völlig neue Produkte entwickelt.

In einer ganzen Reihe von Kliniken und gynäkologischen Praxen in Deutschland werden Frauen inzwischen schon mit den pflanzlichen Östrogenen behandelt, die nebenwirkungsfrei vor vorzeitigem Altern bewahren.

Ausführliche Informationen

Der Berufsverband der Frauenärzte weist darauf hin, daß nun auch für die in Deutschland verordneten Präparate-Kombinationen aus Östrogenen und Gestagenen Studien unerläßlich seien. Die hierzulande vorliegenden wissenschaftlichen Grundlagen für Hormonersatztherapien bezeichnet der Berufsverband als „leider bisher nur unvollständig.“

Das ist sehr gelinde ausgedrückt. Jetzt soll die erste (!) deutsche Fall-Kontrollstudie zu der Frage durchgeführt werden, ob sich durch HET das Brustkrebsrisiko nach den Wechseljahren erhöht. Die Studie wird von der Deutschen Krebshilfe mit 1,5 Millionen Euro finanziert.

Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte prüft inzwischen, ob kombinierte Präparate zur Hormonersatztherapie künftig nur noch für Frauen mit erhöhtem Osteoporose-Risiko zugelassen werden. Auch dies geschieht vor dem Hintergrund der erschreckenden Ergebnisse der abgebrochenen US-Studien.

Seit den 80er Jahren ist die Verschreibung von etwa 80 Millionen Tagesdosen an synthetischen Hormonpräparaten um mehr als das Zehnfache auf rund eine Milliarde Tagesdosen jährlich gestiegen.
Dennoch gibt es sehr viele Frauen, die schon immer mißtrauisch gegenüber Ersatztherapien mit synthetischen Hormonen waren und lieber auf die Hilfe natürlicher Mittel vertraut haben. Eine aktuelle Umfrage des Instituts Schmitz & Schmitz HealthCom vom Juli 2002 unter 662 Frauen ab vierzig ergab, daß sich rund 40 Prozent der Befragten bei Beschwerden aufgrund sinkender Östrogenspiegel mit pflanzlichen Produkten helfen. Die meisten davon mit Phytoöstrogenen.

Dieser Trend wird sich nach Ansicht von Prof. Dr. Friedrich W. Dittmar, Starnberg, dem Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft angewandte Phytoöstrogene (ArGePhyt), künftig noch verstärken. Phytoöstrogene seien echte Hoffnungsträger für Frauen, die ihre natürliche Schönheit bewahren wollen, auch wenn sie die 30 überschritten haben. Für viele, die mit herkömmlichen Hormontherapien nichts zu tun haben wollen oder sie von Haus aus nicht vertragen, seien sie die einzige Alternative.

In der ArGePhyt tauschen sich Fachleute (Endokrinologen, Gynäkologen) über den Einsatz pflanzlicher Hormone aus. In einer Erklärung heißt es: &bdquoVor dem Hintergrund der abgebrochenen HET-Studien in USA wird die Beschäftigung mit den Phytoöstrogenen nach Ansicht der ArGePhyt jetzt noch wichtiger.

Der Ulmer Professor Dr. Alfred Wolf, international renommierter Fachmann auf dem Gebiet der gynäkologischen Endokrinologie, erklärte: „Den Phytohormonen gehört die Zukunft!“ Wolf sagte: „Gerade die fortschrittlichen Endokrinologen haben die Bedeutung dieser pflanzlichen Substanzen erkannt“. Sie seien hoch wirksam, hätten aber den Vorteil, daß sie - anders als synthetische Östrogenpräparate - im weiblichen Organismus keine Nebenwirkungen wie etwa Tumorwachstum hervorriefen. Der Einsatz von Phytoöstrogenen werde sich in den kommenden Jahren noch verstärken. Auch aus Non-Aging-Therapien würden Phytohormone in Zukunft nicht mehr wegzudenken sein.

In einer Mitteilung der Universitäts-Frauenklinik des Saarlandes schreibt deren Direktor Prof. Dr. Werner Schmidt unter dem Titel: Phytoöstrogene - Alternativen zur Hormontherapie u.a.: „Die in den Produkten enthaltenen Sojaflavone können zum Teil perimenopausal im Sinne von ´Anti-Aging´ mithelfen, Hitzewallungen zu reduzieren, sie sind in der Lage bei der Senkung des Cholesterinspiegels mitzuwirken und auch Alterungsprozesse der Haut zu verzögern. In wissenschaftlichen Veröffentlichungen wird darüberhinaus von einer deutlichen Wirkung bei der Osteoporose- und Arteriosklerose-Prophylaxe berichtet und sogar bei der Senkung des Brustkrebsrisikos. So zum Beispiel in Arbeiten von Dr. Angela M. Otto, Institut für Biochemie der medizinischen Fakultät der Universität Erlangen oder von Prof. Dr. med. Markus Metka, Facharzt für Frauenheilkunde und Präsident der österreichischen Menopausegesellschaft in Wien.“

Die Firma Naturwaren Dr. Theiss hat ganz aktuell zusammen mit der Eiskunstläuferin Kati Witt gerade eine auf der Wirkung von Phytohormonen aufgebaute Pflege und Gesundheitsserie für die Frau ab 30 herausgebracht. Sie besteht aus Nahrungsergänzung mit Sojaflavonen (natürlichen Östrogenen) und Hautpflegemitteln, in denen diese pflanzlichen Wirkstoffe ebenfalls enthalten sind.

Als wichtigste Quelle für Phytoöstrogene kommen nach übereinstimmender Meinung der meisten Fachleute vor allem Sojaflavone in Frage. Bei der Theiss-Forschung wird bereits an einem neuen Produkt mit diesen Inhaltsstoffen gearbeitet, das außerdem auch noch das hochwirksame und seltene Arganöl enthalten soll.

Heute klagen nach Untersuchungen der Universitäts-Frauenklinik in Wien immer mehr Frauen schon ab Mitte 40 über Abgespanntheit, Schlaflosigkeit, seelische Tiefs bis hin zu Depressionen, Hitzewallungen, Herz-Kreislauf-Problemen und mangelnde Lust am Sex. Was also tun?

Nach eingehenden Untersuchungen, die an der Wiener Universitäts-Frauenklinik durchgeführt wurden, können Phytoöstrogene bei Nachlassen der Hormonproduktion, den gefürchteten Leistungsabfall zu 90%, Kopfschmerzen zu 80%, Harninkontinenz zu 60%, Scheidentrockenheit zu 56%, Nervosität zu 90%, Schlafstörungen zu 85%, Depressionen zu 86%, Gelenks-und Muskelschmerzen zu 62%, Hitzewallungen zu 80% bessern oder verschwinden lassen können.

Phytohormone wirken gegen Osteoporose und als Alterungsbremse. Sie steigern die Energieleistung des Körpers, erzeugen dadurch neue Vitalität und Jugendlichkeit. Diese Pflanzenhormone fördern außerdem die Produktion roter Blutkörperchen und die Durchblutung des Gehirns mit der Folge besserer Gedächtnisleistung. Untersuchungen am Hadassah Medical Center, Jerusalem, ergaben, daß durch entsprechende Gaben von Phytohormonen die gefährlich ansteigenden LDL-Cholesterinwerte des Blutes von Frauen in der Menopause deutlich zurückgehen. Phytohormone senken außerdem einen zu hohen Blutdruck und fördern die Entgiftungsleistung der Leber. Das Immunsystem wird optimiert und dadurch die Infektanfälligkeit herabgesetzt. Gleichzeitig können die pflanzlichen Hormone die Fließeigenschaften des Blutes verbessern, was z.B. Durchblutungsstörungen in den Beinen beseitigen hilft.

In Wien, wo sich im Allgemeinen Krankenhaus der Universitätsklinik die größte Hormonambulanz Europas befindet, werden schon seit 1995 Phytohormone verabreicht. Die dort behandelten Frauen können selbst entscheiden, ob sie lieber Hormonpillen oder Phytoöstrogene einnehmen wollen, um ihre Beschwerden zu lindern oder zu beseitigen. Inzwischen entscheidet sich nach Auskunft der Wiener Mediziner eine ständig wachsende Zahl von Frauen für die natürlichen Phytoöstrogene.

Der Leitende Oberarzt an der Stuttgarter Frauenklinik, Dr. Eberhard Beck, ist einer der Ärzte in Deutschland, die in ihren Kliniken ebenfalls bereits Erfahrungen mit den nebenwirkungsfreien Phytoöstrogenen gemacht haben. Seine Einschätzung: „Der Bedarf an solchen Substanzen ist groß und er wird noch zunehmen.“ An den Frauenkliniken in Leipzig und Rostock teilt man diese Ansicht. Auch dort werden Phytoöstrogene bereits verstärkt als Alternative zu Hormonpillen eingesetzt.

Auch als Beauty-Power-Mittel wurden die Phytoöstrogene entdeckt. Zum Beispiel zur Straffung der Haut. Das könne schon ab 30 erforderlich sein, wie viele Hautärzte bestätigen. Am wirksamsten seien dabei Isoflavone aus Soja, sagen die Fachleute. Dr. Peter Theiss von Naturwaren Theiss: „Sie ersetzen vorbeugend das körpereigene Östrogen. Da äußerlich angewandte Pflanzenhormone aber nur in der Haut selbst wirken, können sie den Hormonhaushalt der Frau nicht durcheinanderbringen. Sie machen schön, ohne Nebenwirkungen. So werden Phytoöstrogene zu einer verläßlichen Formel gegen Falten. Davon profitiert die Haut des gesamten Körpers, die ihre Schlaffheit verliert und wieder gestrafft wird.“

Die wichtigsten Einsatzgebiete nach einer Übersicht der ArGePhyt:

Linderung der Beschwerden beim Prämenstruellen Syndrom (PMS)
Senkung des Brustkrebsrisikos
Schutz vor Knochenabbau (Osteoporose)
Verhinderung einer vorzeitigen Alterung
Vorbeugung vor dem Verlust der Libido
Beseitigung von hormonell bedingten Schlafstörungen
Vermeidung von Kopfschmerz und depressiven Mißstimmungen
Verbesserung des Immunsystems
Positive Wirkung auf den Cholesterinspiegel
Eindämmung von Hitzewallungen

Wie Phytoöstrogene wirken, welche Hilfe sie bei hormonbedingten Störungen bringen können, das erläutern die für medizin texte befragten Experten. Sie stehen für Interviews oder kürzere Statements zur Verfügung.

Nennen Sie bitte Ihre Wünsche.
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20.09.2005

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