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GEOMANTIK-ART

Venedig, Spiegel der Erdseele – geomantische Erfahrung einer idealen Stadtlandschaft

Die Seele Venedigs entdecken bei einem Gang durch Raum und Zeit. So werden wohl wenige die Lagunenstadt bislang gesehen und erlebt haben. Dass eine architektonische und landschaftliche Einmaligkeit wie La Serenissima „die Allerdurchlauchteste“ voller Geheimnissen steckt, wird auf Schritt und Tritt deutlich. Ihre tiefe Seele zu ergründen ist die Absicht des Autors in diesem brandneuen Reiseführer. Er bietet lichte Esoterik, faszinierende Fotos und ungewöhnliche Skizzen vom Wesen einer rätselhaften Metropole an der Schnittstelle zwischen Wasser und Land.

PB-HW - Die Lagunenstadt und ihre Landschaft hüllen sich „in eine Wolke emotionaler Qualitäten, die man als Ausdruck des weiblichen (Yin-) Aspekts des Bewusstseins deuten kann.“ Diese Beschreibung finden Sie ganz am Anfang des Werks. Wussten Sie das von Venedig?

Sehr wahrscheinlich nicht. Auch viele weitere Erfahrungen, die Marko Pogacnik im Zusammenhang mit Venedig gesammelt hat und in seinem neuen Buch schildert, sind weitgehend unbekannt. Zum Beispiel, „dass die vitalenergetischen Phänomene des ursprünglichen Orts während einer tausendjährigen Entwicklung gewissermaßen in die Stadtstruktur eingebaut wurden und ihnen somit ein architektonischer oder künstlerischer Ausdruck verliehen wurde. Sogar die städtebaulichen Formen und Rhythmen Venedigs sind auf den Kraftorganismus des Orts eingestimmt.“

Das Buch zu Mitochondrien und Gesundheit: Neben Ich: Wieviele sind wir wirklich?

Geomantik-Art, geomantische Kunst - eine Stadt, die selbst hohe Kunst ist und die dem Staunenden ihre Seele offenbart. Fast drei Jahrzehnte hat Pogacnik nach eigenen Angaben die Stadtlandschaft Venedigs untersucht und ihren Geheimnissen nachgespürt: „Ich spreche hier vom ideellen Venedig“, stellt er klar. „Die heutige Stadtlandschaft wurde in den letzten Jahrhunderten stark verstümmelt.“

Venedig geomantisch auf den Grund gegangen

Der Autor ging der Lagunenstadt geomantisch auf den Grund. Was dabei in 30 Jahren herausgekommen ist, verblüfft: „Venedig wurde inmitten eines Erd-Chakras, das für die Balancierung der irdischen Kraftfelder sorgt, errichtet. Fast der gesamte Stadtkörper liegt innerhalb des Organismus des planetaren Gleichgewichtszentrums.“

Wie dieses Gleichgewichtszentrum aufgebaut ist, beschreibt Pogacnik so: „Sein Mittelpunkt liegt zwischen den beiden Granitsäulen am Ufer des Beckens von San Marco, der Wasserfläche vor dem Markusplatz. Das Kraftfeld des Balancierungs-Chakras dehnt sich bis zum Uferweg Fondamenta Nuove am östlichen und der Insel Giudecca am westlichen Rand Venedigs aus.“

Ort eines mehrgliedrigen Herzsystems

„Venedig steht am Ort eines mehrgliedrigen Herzsystems“, teilt der Autor mit und lässt den Leser auch an seinen Ermittlungsmethoden teilhaben: „Meine Tochter und Mitarbeiterin Ana Pogacnik erforschte im Jahr 1996 das universelle Gedächtnis der Landschaft Venedigs. Sie bestätigte die Annahme, dass sich am Ort der heutigen Stadt ursprünglich ein neolithischer Landschaftstempel befunden habe, markiert durch Steinsetzungen, an denen rege rituelle Tätigkeiten stattfanden.“

Es sei „ein Wallfahrtsort von überregionaler Bedeutung“ gewesen, heißt es. Über die Art, wie sich solche Kenntnisse für Ana Pogacnik erschlossen haben, wird in dem ungewöhnlichen Venedigband mitgeteilt: „Die Standorte der heutigen Rialtobrücke, des Markusdoms sowie der Fokuspunkt des Balancierungszentrums zwischen den beiden Granitsäulen am Rand des Markusplatzes wurden Anas Vision zufolge damals durch gewaltige Steinkreise bezeichnet.“

Venedig in der Gestalt eines Fisches

„Venedig hat die Gestalt eines Fisches“, schreibt Pogacnik und führt aus: „Schon der älteste Stadtplan aus dem 14. Jahrhundert lässt die Fischgestalt der Stadt klar erkennen. Die Stadtansicht des Jacopo de’ Barbari aus dem Jahre 1500 zeigt, dass zu jener Zeit nur noch der obere Teil der Schwanzflosse fehlte; er wurde erst später hinzugefügt. Die harmonische Entfaltung der Fischgestalt Venedigs wirkt heute allerdings die moderne Verstümmelung des Kopfbereichs entgegen.“

Über die Bedeutung der fischförmigen Anlage schreibt der Autor: „Bei der Betrachtung der Stadtgestalt Venedigs sollte die Wirbelsäule des Fischs besondere Beachtung finden. Einer unsichtbaren Achse gleich erstreckt sie sich zwischen zwei heiligen Inseln an zwei entgegengesetzten Seiten der Stadtlandschaft. Die Insel Santa Chiara im Westen liegt vor dem Rachen des Fischs und die östlich gelegene Insel Olivolo mitten in seinem Schwanzbereich.“

Vergleichbar mit dem Kronen-Chakra des Menschen

Man könne Olivolo am besten mit dem „Kronen-Chakra“ des Menschen vergleichen. In diesem Bild der Chakren entspräche die Insel Santa Chiara dem „Wurzel-Chakra“. Die Rialtobrücke balanciere zwischen den kosmischen Kräften der Insel Olivolo und den irdischen Qualitäten die durch Santa Chiara an die Erdoberfläche geholt würden. So seien Himmel und Erde in Rialto miteinender verbunden und ausbalanciert. Die Rialtobrücke sei praktisch der „Nabel der Welt“ im Sinne altgriechischer Betrachtungsweise als „Punkt des perfekten Ausgleichs zwischen den Gegensätzen, ein Punkt der absoluten Stille und der Offenbarung.“

Pogacnik beschreibt „die Kiemen von Venedig“ und auch die Form einer „Stadtgöttin“ glaubt der Autor in den Konturen des städtischen Grundrisses zu erkennen. Er nimmt den Leser mit zu einer „Bewusstseinsreise“ durch die Stadt und lädt ein zu einer Reihe von „Übungen“, die es „den Reisenden ermöglichen, sich immer wieder auf den mehrdimensionalen Raum Venedigs einzustimmen und in der eigenen Mitte zu bleiben.“

Geomantische Beziehungen zu Erde und Kosmos

Pogacnik gehört zu jenen neuen Erdsehern, die im Bereich der Spiritualität immer zahlreicher werden. Er, der die energetische Kraft der Stadt zu ermitteln sucht, will wie viele andere auch eine neue Beziehung zum Heimatplaneten Erde herstellen. Das macht die Faszination der Geomantik aus und ist Teil der speziellen eurasischen Spiritualität.

Eine der faszinierendsten geologischen, geographischen und mythischen Erscheinungen der alten Welt ist beispielsweise die nirgendwo unterbrochene Wasserscheide, die sich zwischen Spanien und dem Ural erstreckt. Sie weist den Flüssen der einen Hälfte des Erdteils den Weg ins Mittelmeer, ins Schwarze Meer und ins Kaspische Meer, während die andere Hälfte der Gewässer nach Westen, in den Atlantischen Ozean, in Nord- und Ostsee, sowie ins nördliche Eismeer gelenkt wird. Doch obwohl diese Erscheinung so riesenhafte Dimensionen aufweist, ist ihre Existenz nur den allerwenigsten Menschen unserer Zeit geläufig. Die Alten nannten die Erhebungen den „Heidenpfad“, weil sie während der gewaltsamen Christianisierung vor tausend Jahren dorthin geflohen waren.

„Unsere Seele kann in jede noch so ferne Zeit zurückeilen und andere Seelen treffen, kann noch die Seelen der frühesten Jägersippen aufsuchen, die einst unsere Welt durchstreiften. Wir sind niemals allein“, heißt es in den „Zwölf Geheimnissen für ein starkes Leben“, die in dem Buch „Der Heidenschwanz“ aufgezeichnet sind. Darin spielt die eurasische Wasserscheide als Lebenslinie des Kontinents und Sitz der Erdseele die Hauptrolle.

„Wir können mit unserer Seele jede andere berühren“

„Alle Selen sind frei. Wir können mit unserer Seele die Seelen aller Lebenden besuchen und all derer, die vor uns waren. Wir können mit unserer Seele jede andere berühren“, heißt es in dem von Friedrich Georg Wick auf der Frankenhöhe aufgezeichneten Geheimnissen.

Auch Pogacnik zeigt am Beispiel Venedigs, welche Beziehungen eine Stadtlandschaft zu Erde und Kosmos aufzeigen kann. Seine Vision der Geomantik Venedigs setzt er modellhaft mit einer Reihe anderer Städte in Beziehung, mit Rom, Athen, Vancouver, Kapstadt und London.

Der Autor, Jahrgang 1944, ist Künstler und Geomantie-Experte aus Sempas, Slowenien. Ausgehend von Konzeptkunst und Landart entwickelte er anfangs der 1980er Jahre die Lithopunktur, eine Methode der ökologischen Heilung von Orten und Landschaften.

Verehrungswürdige Formen. Orakel. Geomantische Kunst. Geomantikart. Berührbare Magie. Erlebbar auch in Flurmarken, an besonderen Schnittpunkten. In Städten wie Venedig, wo die Erdseele an Tempeln, an Kraftorten, heiligen Orten, Kultplätzen wirkt und zu spüren ist. Unaufhaltsam aber stetig entwickelt sich in der Geomantik eine neue Beziehung zu unserem Heimatplaneten.

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Weitere Quellen:
Eurasisches Magazin 10-08 „Eurasische Spiritualität – vom Heidenpfad zum Heidenschwanz“, http://www.eurasischesmagazin.de/artikel/?artikelID=20081006. „Geomantikart von der Wasserscheide“ (Wie man eine neue Beziehung zum Heimatplaneten Erde herstellt). http://www.eurasischesmagazin.de/artikel/?artikelID=20090410. „Suche die Nacht auf“ in http://www.medizin-welt.info/aktuell/aktuell.asp?newsID=149. „Heilende Blicke“ in http://www.medizin-welt.info/aktuell/aktuell.asp?newsID=148. Interessante Informationen und weiterführende Literatur finden Sie auch unter http://www.starkesleben.de.

Bibliographische Angaben zum hier vorgestellten Werk:
„Venedig, Spiegel der Erdseele – Geomantische Erfahrung einer idealen Stadtlandschaft“ von Marko Pogacnik, AT Verlag, 2009, 182 Seiten, 25,90 Euro, ISBN 978-3038004547.

07.05.2009

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Dieser Beitrag ist honorarfrei, allerdings nur bei korrekter Quellenangabe: "Pressebüro Hans Wagner (www.pb-hw.de)".
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