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ALLERGIE-SCHUTZ

Erfolg mit Ökowaschmittel

Die in St. Blasien erscheinende „Badische Zeitung“ berichtete am Wochenende Erstaunliches: In dem Schwarzwaldstädtchen werden indische Seifennüsse zu einem biologisch vollkommen abbaubaren, antiallergischen Flüssigwaschmittel verarbeitet, das plötzlich in aller Welt gefragt ist. Dank des herrschenden Bio-Booms sind die Auftragsbücher des mittelständischen Herstellers voll. (Ausgabe vom 10. Februar 2007).

PB-HW - BZ St. Blasien Sie kommen aus dem Himalaja und werden von der Firma Löffler in St. Blasien zu einem revolutionären Waschmittel veredelt: „Seifennüsse“ oder „Waschnüsse“, die in bestimmten Gebieten Indiens auf Bäumen wachsen. Hunderte von Tonnen wurden am Tuskulumweg, dem Firmensitz von „Natur Gut“ und „Aromara“ bereits verarbeitet. Reformhäuser, aber auch Supermärkte beginnen sich um die Produkte zu reißen. Denn der Ökoboom hat einen neuen Höhepunkt erreicht.

„Wir haben mit einem Kochtopf in der Küche angefangen“, erzählt Gudrun Löffler, die Mitinhaberin der Firma. Auf dem Herd habe sie die Extrakte aus den indischen Seifennüssen gekocht und zu einem reinen, völlig abbaubaren Waschmittel verarbeitet. Es werden keine chemischen Stoffe zugesetzt. Man belässt es ausschließlich bei den in den Waschnüssen enthaltenen natürlichen Saponinen. Geschäftsführer Reinhard Löffler: „Dadurch sind die Flüssigwaschmittel aus St. Blasien besonders für Allergiker geeignet, und sie schonen die Umwelt.“

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Produktion in modernen High-Tech-Sudkesseln

Umfangreiche Tests haben ergeben, dass Buntwäsche genauso sauber wird wie mit herkömmlichen Chemie-Waschmitteln gewaschene. Auch normal verschmutzte Kochwäsche (Weißwäsche) wird sauber. Allerdings enthalten die natürlichen Waschnussbestandteile keine Bleicheigenschaften. Es empfiehlt sich deshalb pro Waschmaschinenfüllung einen kleinen Esslöffel Backpulver zuzugeben. Damit wird eine natürliche Bleiche erreicht. Bei dem unter dem Namen „Sapdu Clean“ gehandelten Flüssigwaschmittel ist dafür kein Zusatz von Weichspülern erforderlich. Die Seifenbestandteile der Waschnüsse machen die Wäsche weich und kuschelig. In der Produktionsanlage der Firma, sie hat 20 Beschäftigte, sind inzwischen keine Kochtöpfe mehr im Einsatz. Es wurden nagelneue High-Tech-Sudkessel mit mehreren 100 Litern Fassungsvermögen angeschafft. Die Produktion läuft auf vollen Touren.

Auch auf anderen Gebieten hat sich „Natur Gut“ aus der Domstadt dem Bio-Boom verschrieben. Gerade kommt ein Geschirrspülmittel aus Waschnüssen auf den Markt. Natürliches Zahnweiß, Schwarzkümmelöl und Himalaya-Salz sind absolute Renner, die aus St. Blasien in die Welt gehen: nach Kanada, England, Belgien, Frankreich, Spanien, Österreich, die Schweiz, das Scheichtum Bahrein, die Türkei. Auch aus Japan gibt es bereits Anfragen. Der Export ist im vergangenen Jahr um das Zweieinhalbfache gestiegen.

Bürgermeister Johann Meier ist froh über diese Entwicklung. Im Gespräch mit der BZ sagt er: „So wie ich den Betriebsinhaber kenne, macht er nichts, was am Markt vorbeiginge. Er ist da sehr treffsicher. Und Bio ist ja ein starker Boom. Das kann also eine große Sache werden.“

Über die umweltschonende Produktion in der Stadt erklärt Meier: „Bei uns im Schwarzwald müssen Produktionsstätten und Produkte besonders umweltverträglich sein. Schließlich leben wir zu einem großen Teil vom Tourismus. Wir sind heilklimatischer Kurort, und darauf haben die Firmen auch entsprechend Rücksicht zu nehmen. Ein Bioprodukt passt natürlich besonders gut hierher.“

13.02.2007

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