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Gesundheit aus der Taiga

Zedernusseinfuhren aus Russland haben sich drastisch verteuert - im Mai werden die Wälder inspiziert, um die kommende Ernte zu schätzen.

PB-HW - Aufgrund einer mageren Ernte im Jahr 2005 sind die begehrten Zedernüsse aus der Taiga knapp und teuer geworden. Im Jahr 2004 hatte die Einfuhrmenge 50,5 Tonnen betragen. 2005 konnten nach den neuesten Zahlen, die das Statistische Bundesamt in Wiesbaden vorgelegt hat, nur noch 18,9 Tonnen importiert werden. Der Preis pro Kilo eingeführter Ware ist dadurch von 1,80 Euro auf 5,90 Euro gestiegen. Der Preis für die Reformhauskunden liegt aber bislang unverändert bei knapp fünf Euro für das Hundertgrammpäckchen. Fünfzig Milliliter des begehrten Zedernussöls kosten bei „neuform“ 10,95 Euro, hundert Kapseln a 500 Milligramm 24,95.

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Bei den Zedernüssen handelt es sich um die Samen der sibirischen „Zeder“ (Pinus sibirica), einer Zirbelkiefernart. Sie stecken, den Pinienkernen ähnlich, in den Zedernzapfen. Diese sogenannten Zedernüsse (russisch кедровые орехи) haben in der sibirischen Volksmedizin seit langem den Ruf, über ganz besondere Heileigenschaften zu verfügen. Zedernüsse enthalten den Rekordwert von über 90 Prozent einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren, dazu Tokopherole (Vitamin E) als hochwirksame Antioxidantien, die den Ausbruch chronischer Krankheiten verhindern können. Sowohl die Zedernusskerne, als auch das daraus gewonnene Öl und selbst die mit speziellen Milchbereitern hergestellte Zedernussmilch sind von hohem gesundheitlichem Wert.

Der regelmäßige Genuss von Zedernüssen und Zedernussöl aus der sibirischen Taiga senkt den Cholesterinspiegel bei Menschen aller Altersgruppen. Das ergab eine Studie der Medizinischen Akademie von St. Petersburg. Die Einnahme von täglich zwei mal drei Gramm Zedernussöl hat auch einen positiven Einfluss auf erhöhte Zuckerwerte bei einigen Patienten ergeben.

Heilung für Gastritis-Patienten

Die größten Erfolge erzielte die Therapie mit Zedernussöl bei Entzündungen der Magenschleimhaut von Gastritis-Patienten. Die Beschwerden verschwanden laut Untersuchungsbericht zum Teil völlig, zum Teil gingen sie um mehr als die Hälfte zurück. Zum Beispiel Dysplasien (Krebsvorstufen) in Magen und Speiseröhre. Die Schleimhaut wurde besser durchblutet. Refluxbeschwerden (Sodbrennen) nahmen außerdem deutlich ab.

Im Mai werden die westdeutschen Zedernussimporteure die Wälder der Taiga inspizieren, um die im Herbst zu erwartende Ernte abzuschätzen. Aufgrund des Zustands der Bäume nach dem langen frostigen sibirischen Winter und des Blütenansatzes kann die zu erwartende Erntemenge bestimmt werden.

Westdeutschlands bedeutentster Importeur ist ein Komponist aus St. Petersburg

Hauptimporteur für Westdeutschland ist Aleksandr Sojnikow aus Frankeneck an der Weinstraße. Er führte von den 18,9 Tonnen Zedernüssen, die 2005 aus Russland kamen, allein über die Hälfte ein. Sojnikow stammt aus St. Petersburg und ist eigentlich von Haus aus Komponist. In Deutschland hat er den Verlag Vega e. K. gegründet. Das wichtigste bislang bei Vega erschienene Werk ist der von Alexander Markow übersetzte erste Band von Daniil Andrejews „Rosa Mira“, die Rose der Welt.

23.04.2006

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