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MäNNER

Das starke Geschlecht führt gesundheitlich ein Schattendasein

Deutschlands Männerärzte wollen das ändern – erster Kongeß zur Hilfe für den alternden Mann

PB-HW - Zwei Tage haben Deutschlands Männerärzte abgeschieden im rheinlandpfälzischen Weinort Nierstein getagt, um ein Konzept für die Reduzierung der Altersbeschwerden des Mannes zu erarbeiten. Sie ernteten dafür großes Lob von der zuständigen Bezirksärztekammer.

Der Haupttenor der Veranstaltung lautete: „Im Organismus des älter werdenden Mannes nimmt die Zahl der gefährlichen Freien Radikalen dramatisch zu, der Hormonspiegel sinkt rapide ab, Vitalität und Gesundheit be-finden sich in einem steilen Abwärtstrend. Diesen Trend gilt es zu stoppen.“

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Von Männerarzt Dr. Volker Rimkus aus Kiel wurde der Zustand des alternden Mannes besonders drastisch beschrieben: „Zwar wurde auch die Lebenserwartung der Männer durch die moderne Medizin schon beachtlich verlängert, hinkt allerdings immer noch um fast 10 Jahre hinter der von Frauen her. Und am Ende stehen oft bedauerliche menschliche ‚Wracks‘, die nahezu ‚enthirnt‘ und in absoluter Gebrechlichkeit ihr höheres Alter wahrhaftig nicht mehr genießen können.“

Ein Grund dafür sei, so Rimkus, daß bei Männern die sich verschlechternde hormonelle Situation völlig ignoriert werde. Frauenärzte hätten seit vielen Jahren durch Östrogensubstitution die Gesundheit ihrer Patientinnen im Alter bedeutend verbessert. Bei den Männern herrsche hier noch ein riesiger Nachholbedarf. Für das männliche Geschlecht müsse aber eine Hormonbehandlung ebenso selbstverständlich werden wie bei Frauen, wenn eine gründliche Laboranalyse echte hormonelle Defizite ergebe. Eindringlich warnte Rimkus lediglich davor, eine Hormonsubstitution ohne nachgewiesenen Hormonmangel als Anti-Aging-Behandlung durchzuführen, wie das in den USA Mode geworden sei. Dies könne zu Fehlentwicklungen führen bis hin zu einer „Verweiblichung“.
Die häufigste Mangelsituation bei Männern sei – wie bei den Frauen – ein Mangel an Östrogen. Dies sei weit-gehend unbekannt.Der Weg der Östrogen-Substitution werde weiterverfolgt. Seit acht Jahren hätte man damit in der Praxis bedeutende Erfolge in den „Wechseljahren“ des Mannes erzielen können. Insbesondere bei Konzent-rationsmangel, Schlaflosigkeit, Depressionen, Schweißausbrüchen und Leistungsabfall.

Zum Kongreß-Thema wurde von Rimkus auch dessen neues Männerbuch vorgestellt, das den Titel trägt: „Der Mann im Wechsel seiner Jahre“. Darin wird erstmals die Behandlung des alternden Mannes mit natürlichem Östrogen (Phytoöstrogen) beschrieben. Fast 100 Exemplare waren im Nu vergriffen, was zeigt, daß auch Män-nerärzte noch ein ausgeprägtes Informationsdefizit auf dem schwierigen Gebiet der Hormontherapien haben.
Vor dem Einsatz des männlichen Sexualhormons Testosteron bei schwindender Muskulatur und bei nachlassen-der Libido wurde in Nierstein ausdrücklich gewarnt. Deutschlands Männerärzte erklärten auf ihrem Kongreß in Nierstein, erst müßten die Auswirkungen noch genauer erforscht werden, bevor man eine grundsätzliche Be-handlung empfehlen könne.

Ausführlich wurde der Einsatz von natürlichen, nebenwirkungsfreien Hormonen (Phytohormonen) in der Be-handlung der männlichen Wechseljahresbeschwerden dikutiert. Darüber soll beim nächsten Kongreß im Juni 2001 weiter beraten werden.

Bei den mehr als 120 Männerärzten, die sich in Nierstein getroffen hatten, handelte es sich fast ausschließlich um Praktiker, die tagtäglich in der Sprechstunde mit Männerproblemen konfrontiert werden. Die meisten gehörten dem im Januar gegründeten „Forum Männerarzt“ an, dem bislang einzigen und größten interdisziplinären Zusammenschluß von Ärzten, die sich der Verbesserung der männlichen Gesundheit verschworen haben. Gekommen waren vor allem Internisten, Neurologen, Gynäkologen, (Mehrzahl) und Urologen.

In einem abschließenden Appell riefen Deutschlands Männerärzte die Frauen im Lande auf, ihren Männern zu helfen. Ohne Unterstützung ihrer Frauen würden die Männer sich kaum einer Therapie zur Verlangsamung ihres rapiden Alterungsprozesses (Anti-Aging) unterzie-hen. Es sei enorm wichtig, daß die Frauen ihre Männer zum Männerarzt schicken. Nur mit Unterstützung ihrer Frauen würden sich die Männer wirklich helfen lassen.

19.09.2003

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