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Das Pressebüro Hans Wagner
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NEUER MEGA-TREND YOGA

Erstes eigenes Yogi-Dorf entsteht in Deutschland

Schon über 3 Millionen Deutsche sind Anhänger der uralten indischen Wissenschaft des Yoga –Yoga-Schulen und Yoga-Zentren boomen – jetzt soll das erste eigene Dorf für Yogis in Deutschland errichtet werden - Mitbewohner sind noch willkommen

PB-HW - Am Wochenende (16. Juni) treffen sich in Oberlahr (Westerwald) die Initiatoren für das erste Yogadorf auf deutschem Boden. Sie beraten im Haus Yoga Vidya/Gut Hoffnungstal über den Standort und die Gestaltung der Siedlung. Das Projekt steht allen Yoga-Interessierten offen, die mitmachen und mitgestalten möchten. Ein erstes Treffen dieser Art hatte bereits im Okto-ber letzten Jahres stattgefunden. Seither wurde alle zwei Monate über die weiteren Schritte diskutiert. Geplant ist ein Seminarhaus als Zentrum, in dem die Jahrtausende alte Lehre prak-tiziert wird. Wie bereits jetzt im Stammhaus im Westerwald soll dort ganzjährig eine Vielzahl von Seminaren rund ums Yoga durchgeführt werden, insbesondere Yoga- und Meditations-Einführungsseminare, Yoga- und Meditationsseminare für Fortgeschrittenere sowie Intensiv-seminare mit speziellen Themenschwerpunkten. Außerdem Yogalehrer-Ausbildungen.

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Auf alle Fälle werde genügend baufähiges Land mit erworben, so daß interessierte Dorfbe-wohner ihre eigenen Häuser errichten können. Auch an den Bau von Eigentumswohnungen sei gedacht. Das Seminarhaus solle Platz für etwa 200-300 Gäste bieten. Zusätzlich werde Platz für 30-40 Mitarbeiter benötigt.

Fest vereinbart sei bereits die Eröffnung eines Reisebüros, einer Tierpension, einer Sauna, einer Landschaftsgärtnerei, und eventuell auch der Betrieb einer eigenen Landwirtschaft. Geplant sei auch Kinderbetreuung sowie betreutes Wohnen für Senioren. Für eine zweite Pha-se sei ein Therapiezentrum mit alternativen Heil- und Wellnessmethoden angedacht. Das Yo-gadorf soll eine Selbstverwaltung in genossenschaftlicher Form bekommen. Als bevorzugte Standorte werden vor allem die Großräume Frankfurt-Ruhrgebiet, Berlin-Leipzig-Dresden oder Hamburg-Hannover-Bremen angepeilt.

In Amerika , wo es mittlerweile „an jeder Ecke“ ein Yogazentrum gibt, schwärmt man von „the power of yoga“. Diese Kraft des Yoga begeistert Popstar Madonna ebenso wie Jane Fon-da, die sogar ihr Aerobic zugunsten von Yoga aufgegeben hat. 15 Millionen Amerikaner prak-tizieren regelmäßig Yoga - doppelt so viele, wie noch vor 5 Jahren. In amerikanischen Talk-Shows schwärmen die Gäste: „Durch Yoga hörte ich das Rauchen auf“, „Durch Yoga wurde ich schlank“, „Dank Yoga schlafe ich wieder durch“.

Yoga ist auch in Deutschland ein Megatrend. Es gibt eine fortgeschriebene Untersuchung von Dr. Christian Fuchs von der Yoga-Akademie Bad Boll, wonach sich 1990 etwa eine Million Deutsche mit Yoga befaßten. Heute seien es rund drei Millionen. An vielen Volkshochschu-len sind Yogakurse ständig ausgebucht. Inzwischen werden bereits Yoga-Urlaube im In- und Ausland offeriert (Teneriffa, Griechenland, Algarve), sogar mit Last-Minute-Angeboten. In großen Firmen wird die Belegschaft durch Yoga, das lange vor allem der Öko-Bewegung zugehörig schien, fit für den globalen Wettbewerb gemacht. Zum Beispiel bei der Deutschen Bank in Frankfurt. Jeden Mittwoch finden zwei Kurse statt. Die Monatsgebühr beträgt fünf Mark.

Vorteil für die Unternehmen: Wer Yoga übt erhöht wissenschaftlichen Untersuchungen zu-folge seine Sozialkompetenz, verbessert die Fähigkeit zur Teamarbeit, ist motivierter, kon-zentrierter bei der Arbeit und verbessert seine Kommunikationsfähigkeit. Yoga erhöhe die Streßresistenz und beuge Krankheiten vor. Krankenkassen haben deshalb Yoga in ihren Kata-log der förderungswürdigen Maßnahmen zur Krankheitsvorbeugung aufgenommen. Die AOK bietet ab Herbst kostenlose Kurse an.

Ein weiterer Trend ist Kinderyoga. Auch hier ist Amerika Trendsetter. Aber auch in Deutsch-land werden immer mehr Kinderkurse angeboten, von selbständigen Yogalehrern, von Yoga-zentren und Yogaschulen, aber auch schon in Kindergärten und Schulen. Es gibt eine in Leip-zig durchgeführte Studie von Dr. Marcus Stück über Yoga an Schulen. Demnach ist Yoga für Kinder eine gute Relaxationsmethode und langfristig persönlichkeitsstabilisierend. Prüfungs-angst könne damit allerdings nicht verhindert werden.

Eine Expertin auf dem Gebiet des Kinderyoga, Petra Proßowsky aus Berlin, selbst Yogalehre-rin, hat mehrere Bücher über Kinderyoga veröffentlicht. Sie stellt fest: „Yoga-Übungen kräf-tigen den Körper und halten ihn gesund, fördern die Entspannung, stärken die Wahrneh-mungs- und Konzentrationsfähigkeit, steigern das Selbstbewußtsein. Durch ausgleichende Bewegungskoordination werden Lern- und Gedächtnisfähigkeit günstig beeinflusst.“
Die meisten Menschen entwickeln ihre yogischen Fähigkeiten mit Hilfe eines Lehrers. Einer besonderen Ausrüstung bedarf es dazu nicht. Das Üben von Yoga-Asanas (Körperübungen, Körperstellungen) geschieht auf einer Matte, einer Decke oder einem Handtuch. Um während der Atemübungen und für die Meditation möglichst aufrecht und angenehm sitzen zu können, empfiehlt sich ein spezielles Yogakissen oder Meditationskissen. Es erleichert eine korrekte Sitzhaltung und ist vor allem für Anfänger hilfreich, die den Lotus- oder Magiersitz noch nicht beherrschen. Durch die Verwendung des Yogakissens wird eine aufrechte Rückenhal-tung ermöglicht, die dann ohne Beschwerden während der gesamten Zeit der Meditation bei-behalten werden kann. Solche Kissen kosten häufig um die 100 Mark. Ein preiswertes Ange-bot für Einsteiger und Kinder findet man im Internet unter www.yogakissen.com.

Alle Fragen zum Yogadorf werden beantwortet unter Tel. 02685-8002 0, Fax 02685-8002 20, Email: suguna@yoga-vidya.de. Internet: http://www.yoga-vidya.de/Yoga.Dorf/Yogadorf.html

02.06.2001

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