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Das Pressebüro Hans Wagner
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BITTERSTOFFE, DIE VERGESSENEN SCHLANKMACHER

Schwedenbitter, ein natürlicher Fatburner

Die Pfunde purzeln, die Cholesterinwerte sinken - auch die Psyche profitiert von bitteren Kräutern - neue Erkenntnisse auf dem Heilpraktikerkongreß in Karlsruhe

PB-HW - Bikinifigur, Waschbrettbauch und Wohlfühlgewicht hängen nicht von Diäten ab, sondern von Stoffen in unserem Essen, die wegen ihres Geschmacks aus der modernen Ernäh-rung fast völlig verschwunden sind. Es handelt sich um Bitterstoffe, wie sie früher mit vielen Salaten, Gemüsen, Wurzeln und Kräutern verzehrt wurden. Sie haben über Jahrtausende als natürliche Fatburner gewirkt. Unser Hang zum Süßen, zu bitterfreien Gerichten und zu Fastfood hat sie aus der Küche verbannt. Die Folgen sind Übergewicht, Verdauungsstörungen und Stoffwechselkrankheiten.

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Diese Erkenntnis stand kürzlich auf dem Heilpraktikerkongreß in Karlsruhe im Mittelpunkt von Vorträgen und Diskussionen. Wir hätten mit den Bitterstoffen eine der vier natürlichen Hauptgeschmacksrichtungen aus unseren Speiseplänen gestrichen, hieß es. Dies, so warnten die Ernährungsexperten, beginne sich nun bitter zu rächen. Nur Süßes, Saures und Salziges sei auf den Tellern noch willkommen, die bittere Komponente jedoch sei völlig daraus ver-bannt. Dabei brächten Bitterstoffe in der Nahrung viele unschätzbare Vorteile.

Bitterstoffe würden zum Beispiel rascher zum Sättigungsgefühl führen. Dadurch nähmen wir
automatisch kleinere Portionen zu uns. Bitterstoffe in der Nahrung sorgten durch ihren inten-siven Geschmack für ein rasch einsetzendes Fließen der Verdauungssäfte, wodurch auch der Sättigungsreiz beschleunigt einträte. Die Intensität des bitteren Geschmacks bewirke außer-dem auch von sich aus eine Begrenzung der Eßlust und des Hungers auf mehr. Süße und bit-terfreie Gerichte machten dagegen Lust auf immer mehr. Bittere Nahrungsmittel enthielten darüberhinaus sehr viel weniger Kalorien als Süßspeisen. Süßspeisen machten daher dick, Bitterstoffe dagegen bewirkten eine schlanke Linie.
Herausgestellt wurde, daß viele Bitterstoffe in unserer Nahrung früher dafür gesorgt hätten, unser Nahrungsfett dorthin zu lenken, wo es auch hingehen sollte, nämlich zur Fettverbren-nung und nicht zur Einlagerung an Hüfte, Bauch und Po.
Ursel Bühring, Leiterin der Heilpflanzenschule Freiburg/ Breisgau, beschrieb in einem viel-beachteten Vortrag die Hauptwirkungen der Bitterstoffe: Sie regen die gesamte Verdau-ungstätigkeit spürbar an. Die Magen- Darmbewegungen werden gesteigert, die Magenentleee-rung wird beschleunigt. Bitterstoffe stimulieren die Ausschüttung von Gallen- und Pankreas-saft, verbessern so die Verdauung von Eiweißen, Kohlenhydraten und Fetten und wirken leicht abführend. Durch ihre verdauungsfördernde Wirkung vermindern die Bitterstoffe gleichzeitig Blähungen und hemmen Gärungs- und Fäulnisprozesse im Darm.
An weiteren gesundheitlichen Auswirkungen einer bitterstoffreichen Ernährung nannte die Expertin: „Durch eine Verbesserung der Resorption von Vitamin B12 aus dem Verdau-ungstrakt, unterstützen Bitterstoffe sogar die Blutbildung. Sie fördern außerdem die Resorpti-on der wertvollen fettlöslichen Vitamine A,D,E und K sowie von Eisen. Bitterstoffe regen die Basenbildung im Organismus an und wirken damit einer Übersäuerung des Körpers entgegen, die in unserer Zeit für viele Menschen zum Problem geworden ist.“

Daß auch die Psyche von einer Ernährung mit Bitterstoffen profitiert, war für viele Kongreß-teilnehmer die Überraschung schlechthin. Ursel Bühring führte dazu aus: „Bitterstoffe sind Mutmacher. Sie eignen sich aufgrund ihrer tonisierenden Eigenschaften gut für Menschen, die ihre Spannkraft verloren haben, lethargisch und antriebslos geworden sind und für Menschen mit ‚Null-Bock-Stimmung’ oder Mangel an Initiative. Sie können in diesem Sinne auch bei Depressionen unterstützend eingesetzt werden.“
Regelmäßig eingenommen, so wurde auf dem Fachkongreß erklärt, können Bitterstoffe die Leber stärken, den Stoffwechsel verbessern und damit auch die Cholesterinwerte senken. Die beschleunigte Umwandlung von Nahrung in Energie durch Bitterkräuter rege auch die Nieren an und beeinflusse den Blutzuckerspiegel positiv. Manche der Bitterstoffe, zum Beispiel das Glucosinolat Sinigrin, soll sogar die Entstehung von Krebsvorläuferzellen unterdrücken.

Was in modernen Nahrungsmitteln fehlt, kann Schwedenbitter ersetzen

Unsere gängigen Nahrungsmittel seien heute fast völlig bitterfrei gezüchtet. Grapefruits, Chi-corée, Rosenkohl, Radiccio oder Artischocken schmeckten wesentlich weniger bitter als frü-her. Bei der Zubereitung würden außerdem Bitterstoffe entfernt. Bitter sei bei uns nur noch Kaffee und Bier. In China und Indien dagegen würde man die erfrischenden und anregenden Wirkungen der Bitterstoffe noch schätzen. Die Zahl der Übergewichtigen in diesen Ländern sei auch daher verschwindend gering.
Bitterer Geschmack sei in früheren Zeiten auch bei uns ein wichtiger Bestandteil der Nahrung gewesen. In unseren Breiten habe man vor 1000 Jahren die bitteren Wurzeln der Angelika-pflanze (Engelwurz) als Gemüse gegessen. Ihre Auszüge seien heute ein wichtiger Bestandteil des in Apotheken erhältlichen Kräuterelixiers Schwedenbitter.
Beim jüdischen Passah-Fest würden noch immer bittere Kräuter gegessen. In Deutschland und Frankreich erfreue sich außerdem der bittere Löwenzahnsalat im Frühling noch einiger Beliebtheit. Aber die jahreszeitlich begrenzte Löwenzahnsaison könne eben nicht das weitge-hende Fehlen der Bitterkomponente auf unseren Speisezetteln ausgleichen, stellten Ernäh-rungswissenschaftler bei der Tagung fest. Außerdem käme Löwenzahnsalat letztlich nur bei einer Minderheit auf den Teller. Wer suche heute schon bittere Kräuter für seine Ernährung? Und wer grabe nach Wurzeln mit Bitterstoffen?
Als Ausweg empfahlen viele der Fachleute Wurzel- und Kräuterauszüge wie sie in der Apo-theke erhältlich seien. So könnten regelmäßig eingenommene bittere Kräuterelixiere, wie der bekannte Schwedenbitter, die großen Defizite an bitteren Substanzen in unserer Ernährung ersetzen. Die Heilkräuter und Kräuterextrakte des Schwedenbitters zum Beispiel böten uns die Bitterstoffe, die in der Nahrung leider oft schon gänzlich fehlten. Es handle sich dabei meistens um die aus den Wurzeln von Heilpflanzen gewonnenen Extrakte. Sie brächten unse-ren Stoffwechsel wieder ins richtige Geleis.
Die Bittermittel (Amara) im Schwedenbitter wirkten auf die Sekretion und Motorik des Ver-dauungstraktes und auch allgemein tonisierend (kräftigend) und seien daher auch als Robo-rantia (Stärkungsmittel) einsetzbar. Vor allem als Aufbau- und Kräftigungsmittel, die dem Organismus bei extrem körperlicher, seelischer oder geistiger Beanspruchung sowie nach länger andauernden Erkrankungen zur Verkürzung der Rekonvaleszenz verabreicht werden. Sehr bewährt hätten sie sich auch im Alter, um die körperliche und geistige Frische wieder anzuregen und zu fördern.
Empfehlenswert sei eine Frühjahrskur und eine Herbstkur mit dem Kräuterelixier Schweden-bitter. Im Frühjahr zur Entschlackung der mit dem Winterspeck angesammelten Rückstände. Im Herbst als Immunstimulanz zur Vorbereitung auf die Infektgefahren des Winters. Ein Glas Orangensaft mit zwei Teelöffeln Schwedenbitter schmecke wie Campari-Orange und sei so-mit ein wohlschmeckender und gesunder Longdrink.

Geschichte und Wirkung der bitteren Kräuter - die Quel-len des Ayurveda

Die gesundheitlichen Wirkungen der Bitterstoffe wurden schon vor 5000 Jahren in den alten indischen Schriften des Hinduismus, den Veden, gerühmt. In einer dieser Veden, dem Ayur-veda, haben die Inder ihr Wissen vom gesunden und langen Leben niedergeschrieben, zu dem bittere Kräuter unverzichtbar gehörten.
Bittere Kräuterelixiere standen auch in der Zeit von Hippokrates, dem Vater der modernen Medizin, in hohem Ansehen.
Hildegard von Bingen hat vor allem die folgenden bitterstoffhaltigen Kräuter in ihrer Medizin eingesetzt: Beifuß, Bittersüß, Bockshornklee, Engelwurz (Angelika), Galgant, Gelber Enzian, Ingwer, Mariendistel, Schafgarbe, Tausendgüldenkraut, Wermut, Zitwer.
Der berühmte Arzt Paracelsus hat im 16. Jahrhundert sein Elixier für ein langes Leben zu-sammengestellt. Es enthielt Bitterwurzeln, die kombiniert waren mit Aloe, Myrrhe und Sa-fran. Diese Mischung ist auch das Grundrezept des heutigen Schwedenbitters. Maria Treben hat das Kräuterelixier durch ihre Veröffentlichung der „Apotheke Gottes“ in der ganzen Welt berühmt gemacht.
Schwedenbitter wird heute von Indianern Nordamerikas eingenommen, auch in Indien und Malaysia wird er von Naturheilern verabreicht.
Der Schwedenbitter geht zurück auf den im 17. Jahrhundert in Schweden praktizierenden Arzt Dr. Samst. In seinem Nachlaß wurde die berühmte Rezeptur gefunden, die er zeitlebens auch selbst bei sich angewendet hat. Als er starb, war Dr. Samst 104 Jahre alt und noch immer kerngesund. Die Todesursache war ein Sturz vom Pferd.

Diese Mängel kann man mit Schwedenkräutern kompensieren!

„Was bitter dem Mund, ist dem Magen gesund“, diese alte Volksweisheit zeigt an, daß bittere Kräuter seit eh und je für die Verdauung eine wichtige Rolle spielen. Auch der Begriff der „bitteren Medizin“ weist auf die gesundheitliche Wirkung der Bitterstoffe hin. Sie trainieren z.B. die Schleimhäute im Verdauungstrakt des Körpers. Durch den bitteren Geschmack er-folgt eine Zusammenziehung, nach einiger Zeit entspannt sich die Schleimhaut wieder. Da-durch werden Krankheitserreger wie Viren, Bakterien, Parasiten und Pilze leichter ausge-schieden. Diese Wirkung machen sich auch Wildtiere zunutze. Sie fressen bei Erkrankungen vor allem bittere Schafgarbe oder Löwenzahn, um sich innerlich zu reinigen.
Im einzelnen wirkt Schwedenbitter vor allem bei
1. Verdauungsstörungen
2. Blähungen
3. Völlegefühl nach üppigen Mahlzeiten
4. Schwäche, Erschöpfung, Frühjahrsmüdigkeit, chronischer Müdigkeit
5. Angstzuständen, Unruhe, Nervosität
6. Schlafstörungen
7. Erkältungskrankheiten durch Immunstimulation
8. Leber- und Gallenleiden
9. Herz-Kreislauf-Beschwerden
10. Kopfschmerzen (Spannungskopfschmerz)
11. Wechseljahresbeschwerden
12. Rheuma und Gicht
13. Appetitlosigkeit
14. Verschlackung
15. Verstopfung
16. Immunstörungen (Optimierung des körpereigenen Immunsystems)
17. Übergewicht (gute Abspeckhilfe)
18. Entgiftung, Entsäuerung, Entschlackung
19. Erhaltung der Vitalität und Erreichen eines langen Lebens
20. Verlangsamung des Alterungsprozesses (Anti-Aging)
21. Senkung der Blutfettwerte
22. Darmparasiten und Darmpilzen
23. Akne
24. Zellulite
25. Ekzemen
26. Zahnfleischentzündungen
27. Mundschleimhautentzündungen
28. Mundgeruch
29. Aphten (Mundgeschwüren)
30. Depressiven Verstimmungen
31. Reisekrankheit

Äußerliche Anwendung empfiehlt sich bei:
• Rheuma
• Wunden, Geschwüren, Blutergüssen
• Hautleiden

16.07.2001

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