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Das Pressebüro Hans Wagner
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DIESMAL WIRD ALLES BESSER

So kommen Sie gut durch den Winter

Die besten Tricks und Tips gegen Schnupfen, Husten, Bronchitis, Entzündungen

PB-HW - Fast die Hälfte der Bevölkerung ist im November erkältet, wie aus den Statistiken der Krankenkassen hervorgeht. Die meisten klagen über Schnupfen, Husten und Bronchitis.

Obwohl der Pollenflug nun zu Ende geht, nimmt auch die Zahl der allergischen Atemwegserkrankungen wieder zu. Zwei Faktoren spielen dabei eine wichtige Rolle:

· Kältereize können asthmatische Schübe auslösen
· In der trockenen Heizungsluft vermehren sich die Hausstaubmilben besonders rasch

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So vermeiden Sie Ansteckungen

Bei naßkaltem Wetter herrscht Erkältungsalarm. Krankheitskeime wie Bakterien und Viren fliegen in Wassertröpfchen verpackt durch die Luft, werden zwischenmenschlich „weitergereicht“. Besonders dort, wo viele Menschen nahe zusammen sind, in Büros, bei Veranstaltungen, in Verkehrsmitteln, können die Erreger in Sekundenschnelle von einem auf den anderen überspringen. Wenn das Immunsystem nicht hundertprozentig fit ist, besteht hohe Infektionsgefahr.

o Meiden Sie deshalb soweit wie möglich den Kontakt mit größeren Menschenansammlungen und vor allem zu erkälteten Personen. Halten Sie mehr Abstand als in anderen Jahreszeiten vielleicht üblich!
o Handschweiß bietet ideale Lebensbedingungen für Bakterien. Wenn Sie viele Hände schütteln müssen, waschen Sie sich ihre eigenen möglichst oft, um die Erreger wieder loszuwerden.
o Achten Sie unbedingt darauf, stets warme und trockene Füße zu haben. Kalte Füße sind ein sicherer Weg, sich eine Erkältung einzufangen. An unterkühlten Füßen ziehen sich die Blutgefäße stark zusammen. Da die Fußnerven mit denen der Atemwege in Verbindung stehen, verengen sich auch die Adern in Hals, Rachenraum, Nase und Nebenhöhlen. Die geringere Durchblutung schwächt die Körperabwehr in diesen Bereichen, Viren und Bakterien können jetzt leicht eindringen und uns infizieren.
o Eine ausgetrocknete Nase bekommt viel leichter Schnupfen als eine mit feuchten Schleimhäuten. Nur sie kann Viren und Bakterien einfangen. Das Immunsystem tötet sie dann ab, ehe sie Schaden anrichten können. Deshalb die Nasenschleimhaut immer feucht halten, mit Meerwassersprays oder selbst angesetzter physiologischer Kochsalzlösung. (9 Gramm Salz pro 1 Liter Wasser).
o Um in der Raumluft die Keimzahl niedrig zu halten, zünden Sie am besten eine Duftlampe an oder stellen Sie ein Schälchen mit Wasser auf die Heizung und geben ein paar Tropfen ätherisches Öl hinein. Dadurch werden Krankheitserreger abgetötet.
o Ein guter Bakterien- und Virenkiller ist der Wein. Öfter mal ein Gläschen davon getrunken, mindert die Infektionsgefahr, wie der amerikanische Wissenschaftler S. Cohen nachgewiesen hat.
o Bringen Sie Ihr Immunsystem auf sein Leistungshoch. Wichtig dafür: Neben dem Genuß von viel Gemüse (vor allem Fenchel!) und Salat sollten Sie auf ausreichende Zinkversorgung achten. Das Mineral ist unerläßlich für ein funktionierendes Immunsystem. Durch eine ausreichende Zinkversorgung können Schnupfenviren durch das Immunsystem aber auch direkt gehemmt werden. Zink blockiert den Vermehrungsmechanismus der Viren. Das Mineral gibt es in Tablettenform in jeder Apotheke. (Wichtig vor allem für Raucher, Menschen mit erhöhtem Alkoholkonsum und Vegetarier. Bei ihnen ist der Zinkhaushalt oft stark reduziert). Bewegen Sie sich viel an frischer Luft, gehen Sie in die Sauna und machen Sie morgens Wechselduschen, erst heiß, dann kalt.

So besiegen Sie den Schnupfen

Die Abschwellung der Nasenschleimhaut gelingt gut mit physiologischer Kochsalzlösung. Sie ähnelt in ihrer Zusammensetzung den leicht salzigen Körperflüssigkeiten wie Blutserum, Tränen und Nasenflüssigkeit. 9g Salz auf 1 Liter Wasser, kurz aufkochen und nach dem Abkühlen in eine Flasche füllen. Das Naseninnere damit anfeuchten durch Hochschnupfen oder Einträufeln mittels Pipette.
Mit einer Schnabeltasse kann die Nase auch komplett durchgespült werden: Lösung in ein Nasenloch einlaufen lassen, bis die Lösung zum anderen wieder heraus kommt. Die Atmung erfolgt über den Mund.
So wird die Nase gereinigt, Viren und Bakterien werden ausgespült. Die Schleimhaut bleibt feucht, Austrocknung und Borkenbildung werden verhindert.
Etwas rabiater ist die folgende Methode aus Osteuropa: Eine halbe Zitrone in eine Espresso- oder Mokkatasse ausdrücken, einen Eßlöffel Salz daruntermischen und mit Wasser randvoll auffüllen. Umrühren und vorsichtig in die Nase einschniefen. Höchstens zwei bis drei Mal am Tag anwenden. Bringt große Erleichterung.

Das können Sie gegen Halsschmerzen tun

80 bis 90 Prozent aller Halsschmerzen werden von Viren ausgelöst. Dagegen sind, wie die Stiftung Warentest herausgefunden hat, so gut wie alle handelsüblichen Halsschmerzmittel wirkungslos. Auch Antibiotika können nichts ausrichten.
Ein sehr probates Mittel dagegen ist das Gurgeln mit trockenem Weißwein. Wein kann Viren abtöten und stoppt Entzündungen.
Gegen eine beginnende Entzündung hilft ein Kirschkernsäckchen aus der Tiefkühltruhe. Kälte dämmt die Entzündung ein. Bei einer länger andauernden Entzündung ist Wärme angebracht (Nasennebenhöhlen- oder gar Stirnhöhlenentzündungen dürfen auf gar keinen Fall mit Kälte behandelt werden). Hierfür kann das Kirschkernsäckchen in der Bratröhre oder der Mikrowelle auf 120 °C aufgeheizt und mit einem Schal fixiert auf die schmerzenden Stellen gepackt werden.
Die besten Halswickel sind solche mit warmen Kohlblättern, Leinsamen, Bienenwachs oder Zwiebeln.

So werden Sie mit Husten und Bronchitis fertig

Husten ist für Lungen und Bronchien ein Reinigungsmechanismus, der im Notfall eingesetzt wird, wenn Entzündungen die Funktion der Atmungsorgane beeinträchtigen und der normale Reinigungsprozeß über die feinen Flimmerhärchen nicht mehr ausreicht. Manchmal aktiviert der Körper das Notfallprogramm bereits, ehe noch Sekret zu befördern ist. Dann sprechen wir vom trockenen Reizhusten. Sie sollten dann versuchen, nicht immerzu zu hüsteln, sondern warten, bis sich Sekret angesammelt hat und dieses abhusten. Das geht dann viel leichter.
Sehr wirksam bei Husten ist eine Phytotherapie mit Tymianpräparaten aus der Apotheke. Auch Thymiantees, die Sie sich selbst zubereiten, können sehr hilfreich sein.
Ganz ausgezeichnet bewährt hat sich ein Zwiebelwickel.: 2 mittelgroße Zwiebeln in Scheiben schneiden, auf ein Baumwolltuch legen, die Ränder umschlagen und mit Pflaster verkleben. Den Wickel auf einen umgekehrten Topfdeckel legen und im Topf Wasser leicht kochen lassen. (Oder in der Bratröhre in Alufolie erhitzen). Vor dem Auflegen den Wickel mit dem Teigroller walzen, damit sich das Tuch mit Zwiebelsaft vollsaugt. Dann auf die Brust legen und mit einem weiteren Tuch umwickeln. 3 bis vier Stunden einwirken lassen.
Bei trockenem Husten helfen Schweineschmalzauflagen, da sie zugleich beruhigend und schleimlösend wirken.
Tibeter und Sibirer schwören auf Sanddorn-Fruchtfleisch-Öl (SFF-Öl), z.B. bei Mandelentzündungen, Entzündungen der Rachenschleimhaut, Husten, Kehlkopfentzündung, Stomatitis (Mundfäule) und Mittelohrentzündung. SFF-Öl gibt es in Reformhäusern z.B. von neuform.

Das hilft gegen allergische Rhinitis

Das beste Mittel ist die Allergenvermeidung oder, wie die Mediziner sagen, die Karenz. Bei Hausstaubmilben können entsprechende Schutzüberzüge für Betten und Matratzen Besserung bringen. Außerdem die Erhitzung von Matratzen (z.B. in der Sauna). Bei Temperaturen über 60 °C beginnen die unliebsamen Untermieter abzusterben.
Gegen Tierhaare und Staub hat sich außerdem eine Pollenschutzcreme bewährt. Neuere Studien, die im Herbst 2001 veröffentlicht wurden, haben gezeigt, daß bis zu 50 Prozent der Symptome damit vermieden werden können.

Wichtig bei allen Erkältungskrankheiten

Viel trinken! Vor allem Früchtetees, Hühnerbrühe, Mineralwasser. Dies hilft den Heilungsprozeß durch das Ausschwemmen von Giften beschleunigen.

01.10.2001

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