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SCHWARZKüMMELöL

Ein Naturheilmittel setzt sich durch

TV-Magazine stellen einen großen Star der alternativen Medizin vor - jetzt aktuell bei Neurodermitis, Rhinitis und Bronchitis

PB-HW - Letzte Woche in „Visite“, dem Gesundheitsmagazin des NDR. Die Schlagzeile lautete: &ddquo;Ägyptisches Schwarzkümmelöl erlebt eine überraschende Renaissance“. In den letzten Jahren sei diese „natürliche Droge der Volksmedizin“ ungeheuer populär geworden. Die traditionsreiche Heilpflanze werde eingesetzt bei Beschwerden von Abwehrschwäche über Impotenz bis hin zu Zahnschmerzen.
Dr. Dr. Bernhard Uehleke, der die Forschung in der Abteilung Naturheilkunde am Immanuel Krankenhaus in Berlin leitet, sagte in der Sendung, SKÖ sei kein Arzneimittel, sondern ein wertvolles diätetisches Mittel der Naturmedizin. Man sollte es vorbeugend einnehmen.

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Das empfehlen auch die Immunologen. Jetzt, in der ungemütlichen Jahreszeit des Spätherbstes, wenn ein Sturmtief das nächste jagt und die Infektsaison mit Schnupfen, Bronchitis und Asthma beginnt, sei es vorteilhaft, mit Schwarzkümmelöl seine Abwehr zu stärken. Es helfe auch Patienten mit Hausstauballergie wie zum Beispiel Neurodermitikern, die jetzt vermehrt Beschwerden bekommen, weil sie durch den längeren Aufenthalt in beheizten Räumen den Milben und ihren Absonderungen intensiver ausgesetzt seien als in den Sommermonaten.
Vor allem das Schwarzkümmelöl aus Ägypten habe einen hohen gesundheitlichen Wert, berichtet Visite. Die Sorten aus dem Land am Nil hätten den höchsten Anteil an wertvollen Inhaltsstoffen. Schon Königin Nofretete habe das wertvolle Schwarzkümmelöl angewandt und damit auch ihren sagenhaften Teint gepflegt.
Vor „Visite“ hatten schon die „Sprechstunde“ mit Antje Kühnemann, das Gesundheitsmagazin des ZDF mit Dr. med. Günter Gerhardt und Fachblätter wie die „Medical Tribune“ mit einer Titelgeschichte zum Starruhm des Öls beigetragen.

Es heilt jede Krankheit - außer den Tod

Sie berichteten, wie jetzt auch Visite, daß der Prophet Mohammed (570-632) vor 1500 Jahren den Menschen im Orient die Einnahme von Schwarzkümmelöl empfohlen hat. Der Ruhm des Öls ist allerdings noch älter. Die Leibärzte der Pharaonen kurierten damit bereits vor 3000 Jahren die Herrscher am Nil. Dem legendären Pharao Tutenchamun legte man ein Fläschchen Schwarzkümmelöl für ein Leben nach dem Tod in seinen Sarkophag, wovon man sich im Ägyptischen Museum zu Kairo selbst überzeugen kann.
Die antiken Arztberühmtheiten Hippokrates und Galenus setzten ägyptisches Schwarzkümmelöl in ihrer Heilkunst ein. Karl der Große, dem dieser Ruhm zu Ohren gekommen war, hat daraufhin den Anbau von Schwarzkümmel in seinem abendländischen Reich befohlen.
Bis in das 18. Jahrhundert hinein war Schwarzkümmel in unseren Breiten auch tatsächlich ein anerkanntes Therapeutikum. Erst mit dem Heraufkommen der modernen pharmazeutischen Arzneimittel ist die Gewürzpflanze aus der Familie der Hahnenfußgewächse in Mitteleuropa allmählich in Vergessenheit geraten.
Schwarzkümmel wächst vor allem im Orient und in großen Teilen Asiens. Auf arabisch heißt er Habba el Baraka, was auf deutsch soviel bedeutet wie segensreicher Samen. Im Lateinischen trägt er den Namen Nigella sativa. Die deutsche Bezeichnung lautet Schwarzkümmel. Er ist als Nahrungsergänzungsmittel ganz groß im Kommen, seit er von der modernen Medizin vor kurzem wiederentdeckt wurde.
Das kaltgepreßte Öl aus seinen Samen enthält wertvolle ungesättigte Fettsäuren wie Linolen- und Gammalinolensäure. Diese sind unentbehrlich, wenn der Organismus anfällig ist für ent-zündliche allergische Reaktionen. Das im ägyptischen Schwarzkümmelöl ebenfalls reichlich enthaltene ätherische Öl Nigelon erweitert zusätzlich die Gefäße, entkrampft die Bronchien und löst die zähen Sekrete auf.
Diese Zusammenhänge wurden vom Münchner Institut zur Erforschung neuer Therapieverfahren chronischer Krankheiten und Immunologie, sowie von amerikanischen Wissenschaftlern über Jahre hinweg untersucht.
In vielen Tageszeitungen und in Magazinsendungen von SAT 1 und RTL wurde berichtet, daß für Pollenallergiker die Einnahme von Schwarzkümmelöl eine natürliche Hilfe gegen ihre Beschwerden darstellt. Es wurden Patienten gezeigt, die trotz intensiven Pollenflugs keine allergischen Reaktionen mehr bekamen, nachdem sie ägyptisches Schwarzkümmelöl in Kapselform eingenommen hatten.

Es hilft gegen Pollen und senkt das Cholesterin

Daß die Allergierisiken des Pollenfluges durch die regelmäßige Einnahme von Schwarzkümmelöl deutlich gesenkt werden können, hat auch eine neue Studie ergeben, die an der medizinischen Fakultät der Berliner Humboldt Universität durchgeführt wurde. Die Untersuchung, die jetzt vorgelegt wurde, hatte sich über einen Monat erstreckt. Während dieser Zeit habe man bei den Patienten, die täglich 6 bis 7 Kapseln des Öls in hochwertiger Apothekenqualität einnahmen, eine deutliche Abnahme der klinischen Beschwerden wie Nasenjucken, Nasenverstopfung, Niesattacken, Augenrötung und Fließschnupfen feststellen können. Im Durchschnitt seien diese allergiebedingten Beeinträchtigungen um über 40 Prozent zurückgegangen. Die Ärzte und Wissenschaftler der Universität führen die Wirkung auf eine deutliche Verbesserung des Immunsystems der Allergiker zurück. Es habe sich um eine erste Pilotstudie an 21 Patienten gehandelt. Die Forschungsarbeiten sollen durch eine placebokontrollierte Doppelblindstudie vertieft werden.
Bei ihren Untersuchungen stellten die Berliner Wissenschaftler außerdem fest, daß sich bei den mit Schwarzkümmelöl behandelten Allergiepatienten auch der Fettstoffwechsel deutlich verbesserte. Bei den Triglyzeriden sei es während der Behandlung zu einer deutlichen Absenkung von durchschnittlich 25 Prozent gekommen. Dies sei sowohl für die Herz-Kreislauf-Gesundheit als auch für die Fettverbrennung - zum Beispiel bei Diäten - von Bedeutung. Damit sei möglicherweise ein weiterer, sehr bedeutender Mosaikstein im breiten Wirkungsspektrum des Schwarzkümmelöls entdeckt worden.
Daß Öle wie das Schwarzkümmelöl das schädliche Cholesterin im Organismus absenken, ist ein Phänomen, das auch Dr. Dr. Bernhard Uehleke gegenüber medizin texte bestätigt (siehe Interview).
Pharaonen, Kaiser und moderne Wissenschaftler haben das Ansehen des Schwarzkümmelöls begründet und vermehrt. Es gibt immer mehr Studien, die seine Heilwirkungen belegen. Am King's College in London, am Sloan Kettering Forschungsinstitut von Hilton Head Island, South Carolina/USA, im Krebsforschungszentrum von Kerala/Indien, an der Universität von Kairo und an der berühmten Berliner Charité wurden seine über 100 Inhaltsstoffe schon untersucht. An der Charité ist die Medizin der Pharaonen jetzt sogar Gegenstand einer Doktorarbeit.

Schwarzkümmelöl ist das Mittel des Jahres 2001

Seit 1996 der Münchner Immunologe und Arzt für Naturheilverfahren die uralte Heilpflanze für die moderne Medizin wiederentdeckte und darüber ein Buch verfaßte, sind ein Dutzend weiterer Buchveröffentlichungen erfolgt. Schleichers Standardwerk („Natürlich heilen mit Schwarzkümmel“) wurde in mehrere Sprachen übersetzt und ist heute auch in Amerika ein Renner.
US-Ärzte haben dem ägyptischen Schwarzkümmelöl, das schon bei Berbern und in ägyptischen Priesterkulten als Potenzmittel hoch im Kurs stand, den Beinamen „Viagra der Pharaonen“ verliehen.
Heute ist ägyptisches Schwarzkümmelöl aus den Praxen der Ärzte für Naturheilverfahren, aber auch aus denen vieler Schulmediziner und aus den Regalen der Apotheken nicht mehr wegzudenken.
Das ägyptische Schwarzkümmelöl „Immerfit“ wurde in einer repräsentativen Apothekenumfrage sogar zum Mittel des Jahres gewählt. Die Befragung war von der Zeitschrift „Der Neue Apotheker“ in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Deutscher Apotheker (BVDA) durchgeführt worden. Auf die Frage, welches rezeptfreie Mittel sie in diesem Jahr bevorzugt empfehlen, entschieden sich die meisten deutschen Apotheker bei den Schwarzkümmelpräparaten ganz klar für &bdquoImmerfit“ als Mittel ihrer Wahl.


*


medizin texte Experteninterview

medizin texte fragte den Wissenschaftler Dr. Dr. Bernhard Uehleke, der auch in Visite zum Thema Schwarzkümmelöl Stellung genommen hatte, zur Bedeutung dieser uralten Volksmedizin. Uehleke leitet die Forschung in der Abteilung Naturheilkunde am Immanuel Krankenhaus Berlin. Sie gehört zur Freien Universität, die den ersten und einzigen Lehrstuhl für Naturheilkunde in Deutschland aufweisen kann. Lehrstuhlinhaber ist Prof. Dr. Malte Bühring. Dr. Dr. Uehleke befaßt sich in der wissenschaftlichen Abteilung mit Lichttherapie, Phytotherapie, Kneipptherapie, Diät und Fasten. Ziel ist es, die schulmedizinischen Behandlungen mit harten Medikamenten zu reduzieren.


medizin texte: Die in Ölen wie dem Schwarzkümmelöl enthaltenen Linolen- und Gammalinolensäuren sind äußerst wertvoll. Was bedeuten Sie speziell für Neurodermitispatienten?

Dr. Dr. Uehleke: Der Organismus von Neurodermitikern ist auf Zufuhr der Gammalinolensäuren von außen angewiesen, weil er selbst diese Fettsäuren nicht bilden kann. So können zum Beispiel die entzündlichen Prozesse bei Neurodermitispatienten, die von Prostaglandinen stark gefördert werden, durch Zufuhr von Gammalinolensäuren eingeschränkt werden. Denn diese Fettsäuren beeinflussen die Entzündungsmediatoren, Prostaglandine und Leukotriene.

medizin texte: Sollten Allergiker generell mit entsprechenden Ölen vorbeugen?

Dr. Dr. Uehleke: Es gibt erste interessante Hinweise auf antiallergische Eigenschaften, aber sie müssen durch mehr Studien noch besser belegt werden.

medizin texte: Können Schwarzkümmelöl, Fischöl, Nachtkerzenöl , die ja alle ungesättigte Fettsäuren enthalten, die Blutfettwerte verbessern?

Dr. Dr. Uehleke: Das ist richtig. Sie können vor allem dazu beitragen, die Werte für das LDL, also das schädliche Cholesterin, abzusenken. Dazu sollten sie auch vorbeugend eingenommen werden.

17.11.2001

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